Johann Moritz Rugendas (1802-1858), Ferdinand Bellermann (1814-1889) und Eduard Hildebrandt (1817-1868) gelten als die bedeutendsten Reisemaler aus dem engsten Kreis um Alexander von Humboldt, die in dessen Nachfolge Lateinamerika bereisten. In ihren in Ölfarben, Aquarelltechnik oder Bleistift angefertigten Reiseskizzen und Naturstudien aus Mexiko, Venezuela und Brasilien entwarfen sie ein authentisches und sehr einflussreiches Bild der von ihnen durchreisten Länder, nachdem diese ihre Unabhängigkeit erlangt hatten. Auf Initiative Humboldts wurden ihre Werke schon in den frühen 1840er Jahren im Berliner Kupferstichkabinett gesammelt, das somit die älteste Sammlung von Reisestudien dieser drei Maler besitzt.
Hirmer Verlag und Staatliche Museen zu Berlin,
276 Seiten,
broschiert
zahlreiche farbige Abbildungen
Best. Nr.: KK0042261