Die Ausstellung widmet sich der künstlerischen Erfindung der sogenannten Klangskulptur. Sie zeigt in Skizzen, Notaten, Modellen und Fotografien ausschließlich dieses frühe, sich zunächst nur theoretisch ereignende Experimentierfeld. Im Zentrum steht die Wiederaufnahme der ersten Ton-Raum-Untersuchungen, die 1971 bis 1973 mit Hilfe einer Kreisrelaisschaltung mit Handkurbel und eines Lochstreifen-Programmiergerätes realisiert wurden. Es handelt sich dabei nicht um eine historische Rekonstruktion, sondern um eine erneute Realisierung der ersten Ton-Raum-Skulptur in der Geschichte der bildenden Kunst unter Zuhilfenahme moderner Steuerungsgeräte.
Herausgegeben von Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie
Redaktionskonzeption: Eugen Blume, Ingrid Buschmann, Bernhard Leitner
Staatliche Museen zu Berlin, 2008
128 Seiten,
broschiert
zahlreiche farbige Abbildungen
Best. Nr.: HBF06145